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Best of Breed http://blog.krusenstiern.de Einfach gut ... Sat, 02 Mar 2019 09:33:02 +0000 de-DE hourly 1 95677211 Helix http://blog.krusenstiern.de/helix http://blog.krusenstiern.de/helix#respond Fri, 19 Oct 2018 13:07:54 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=896 Mehr Lesen]]>
Helix

Der Helix ist aus dem Hause Line 6. Die sind bekannt durch ihren Ipod, und waren damit lange Zeit Marktführer. Line 6 und eigentlich fast alle anderen einschlägigen Hersteller haben danach lange erfolgreich im Billig-Markt-Segment Umsätze gemacht. Inzwischen hat sich aber rumgesprochen, das es ein bisschen mehr braucht um seine eigenen, guten „Tone“ zu finden. Der Markt für hochwertige ist wieder lebendig. Kemper & Co sprechen Bände. Siehe auch diese Ubersicht.

Mangels Touchscreen und unnötig kleiner Icons ist die Bedienung zum Teil sperriger als sie sein müsste, es ist also noch Luft nach oben für ein Nachfolgemodell. Nach kurzer Eingewöhnung geht es aber flüssig.

Die Qualität und Vielfältigkeit der Effekte ist wirklich gut.

Was besonders gefällt ist nicht nur der sogenannte XXX Mode, welcher es erlaubt beim Live Spiel mit den Füssen z.B. die Halldauer anzupassen u.s.w., sonder auch die vielfältigen Routing Möglichkeiten welche durch die vollständige Art und Anzahl der Ein-/Ausgänge erreicht wird. Es ist ein leichtes ein Wet-Dry-Wet ohne zusätzliche externe Geräte zu realisieren.

Wie bei allen Amp & Cab Modellern am besten über PA, Monitore oder FRFR Boxen spielen. Spielt man über seinen alten Vintage Amp, wie ich manchmal über einen Vox AC30, dann stellt man eben die Amp & Cabinet (IR Files sind möglich) eben ab (XXX LINK XXX).

Was Fehlt

Profile?

Looper?

Herausforderung & Workflow

  1. Profile
    1. Finden und meist kaufen.
    2. Gegebenenfalls auch sein Rig Profilen.
  2. Test
    1. Erst alleine ausprobieren
    2. Aber am Ende unbedingt im Bandgefüge zu überprüfen und dann meist per EQ nachbessern.
  3. Set-List erstellen.
  4. Spielen.

Der größte Vorteil des Kemper, also das Profiling, ist gleichzeitig auch sein größter Nachteil. Die Sounds sind super, aber auch nur begrenzt variable.

Pro

  • Viele Routing Möglichkeiten
  • Gute Profile sind an Bord, können aber auch nachgekauft und/oder in der Cloud geteilt werden.
  • Die Effekte sind gut und vollständig, es fehlt eigentlich nur noch ein Octaver.
  • Regelmäßige Firmware-Updates liefern echte Verbesserungen und fehlende Effekte nach.
  • Manche Effekte fehlen, sprich es braucht dann doch zusätzliche Bodentreter.

Con

  • Nach wie vor etwas umständliche Bedienung

Für Leute welche

  • Live zum Beispiel die Delay-Zeit oder Depth anpassen wollen (Pedal-Edit Mode). Link
    • Die Rigs eurer Set-List vorher im Performance Mode abspeichern. (Siehe Manual 5.1 Seite 190.)

 

Profiles u.a.:

Preise 2017

  • Kemper Profiler ab 1700 Euro und 2100 Euro für die Version mit hervorragender Endstufe.
  • Rack Versionen kosten etwa gleich viel.
  • Profiler Remote ~ 450 Euro.

Links


Alternativen bei Best-of-Breed

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http://blog.krusenstiern.de/helix/feed 0 896
Foolproof Festival Patch http://blog.krusenstiern.de/foolproof-festival-patch http://blog.krusenstiern.de/foolproof-festival-patch#respond Tue, 24 Apr 2018 12:50:55 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=1406 Mehr Lesen]]> http://www.prosoundweb.com/channels/live-sound/foolproof_festival_patch

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Geschützt: Polyamorie http://blog.krusenstiern.de/polyamorie http://blog.krusenstiern.de/polyamorie#respond Mon, 25 Dec 2017 22:22:49 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=1324

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

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Faszinierende, manchmal hypnotisierende Naturaufnahmen http://blog.krusenstiern.de/faszinierende-manchmal-hypnotisierende-naturaufnahmen http://blog.krusenstiern.de/faszinierende-manchmal-hypnotisierende-naturaufnahmen#respond Fri, 10 Nov 2017 15:20:39 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=1286 Mehr Lesen]]>

Wer die faszinierenden, manchmal hypnotisierende Natur- und Metropolen-Aufnahmen der Apple TV Bildschirmschoner bisher verpasst hat, hier gibt es die Gelegenheit dazu.

Einen ähnliche Ansatz hat auch der Kino- und Dokumentarfilm HOME.

Und wenn wir schon dabei sind, nach meiner Meinung der wichtigste Film zum Thema Lösungen ist Tomorrow.

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http://blog.krusenstiern.de/faszinierende-manchmal-hypnotisierende-naturaufnahmen/feed 0 1286
Head Rush http://blog.krusenstiern.de/head-rush http://blog.krusenstiern.de/head-rush#comments Fri, 20 Oct 2017 11:15:04 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=853 Mehr Lesen]]> Der Head Rush ist das zur Zeit am besten und intuitiv bedienbare Gitarren & Bass Multieffektgerät. Die Bedienung über die Touchscreen entspricht einer aktuellen iPad App.

Die bekannt gut klingenden, aber nicht mehr ganz taufrischen Effekte von Avid Pro Tools Eleven mit Amp & Cabinet Modeling wurden tiefgreifend verbessert und angepasst. Dazu kommt ein genialer Hands-Free-Mode, welcher es erlaubt beim Live Einsatz zum Beispiel die Nachhallzeit des Delays mit dem Fuss schnell und einfach anzupassen.

Hervorragende Presets, oft auch Rigs genannt, können gekauft oder geteilt, und dann herruntergeladen werden.

Trotz seiner Spezialisierung auf  Effekte stehen einem ausreichend und gut klingende Amps und Cabinets sowie ein Looper zu Verfügung (-> Models).

Herausforderung & Workflow

  1. Presets/Rigs
    1. Finden und meist kaufen.
    2. Selber erstellen
  2. Test
    1. Erst alleine ausprobieren
    2. Aber am Ende unbedingt im Bandgefüge zu überprüfen und dann meist per EQ nachbessern.
  3. Set-List erstellen.
  4. Spielen.

Hands-Free-Mode

Dieser Modus erlaubt es jeden Parameter eines Effektes u.s.w. live, sprich per Expression Pedal anzupassen.

Der größte Vorteil des Head Rush, namentlich die Aktivierung des Hands-Free-Mode durch langes Drücken eines Stompbox Fußschalters, ist gleichzeitig auch sein größter Nachteil. Deshalb ist der Schaltzeitpunkt nicht wie üblich der Moment des Treten des Fußschalters, sonder der Moment des Loslassens. – Daran kann man sich aber gewöhnen. – Wer aber auf die schlaue Idee kommt, in Vorbereitung den entsprechenden Fußschalter schon mal zu drücken, um ihn im richtigen Moment wieder loszulassen hat Pech. Das Head Rush ist inzwischen meist schon im Hands-Free-Mode. Da erscheint der zusätzlich notwendige extra Fußschalter beim Helix als sinnvollere Alternative.

Spillover

Leider noch immer nicht überall zu haben, der Headrush kanns: Beim Umschalten zu einem anderen Rig laufen Delay und Reverb weiter.

Wet-Dry-Wet

Bisher war es technisch sehr aufwendig einen Wet-Dry-Wet setup zu bauen. Die Ausgänge des Headrush erlauben es, nach dem Vorverstärker ein Mono Signal z.B. zu einem Amp auf der Bühne, und das Stereo Signal der nachgeschalteten Delays, Reverbs und Echos Stereo über die PA auszugeben u.s.w.

Hintergrund

Head Rush ist eine neue Marke des inMusic Universums, zu dem auch bekannte Marken wie Akai, Alesis, Denon, Marantz, MixMeister und Numark gehören. Die Effekte beruhen auf einer weiter entwickelte Version der bekannten Pro Tools Eleven Racks Effekte von Avid mit der inMusic eine Kooperation hat.

Pro

Con

  • Nur 3 Effekt-Routing Optionen (Siehe User Guide Seite 10).
  • Presets schalten erst um, wenn man den Trittschalter loslässt, das ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Für Leute welche

  • Live zum Beispiel die Delay-Zeit oder Depth anpassen wollen (Hands-Free Mode).
  • keine Lust auf komplizierte verschachtelte Bedienung haben.

Tips

  • Eine gutes und preisgünstiges zusätzliches Midi Pedal-Board ist das FCB1010 von Behringer(~ 150 Euro). Damit ist es möglich auf alte Art zeitkritische Umschlagvorgänge auszulösen.
  • Die Rigs eurer Set-List vorher im als Set-List abspeichern. (Siehe User Guide Seite 24.)

Profile

Preise 2017

  • Head Rush ab 1100 Euro (2017)

Links

Fazit

Preislich liegt der Headrush zwischen den direkten Konkurrenten Helix und Helix LT. Was die Routing Optionen und die Benutzerfreundlichkeit angeht, ist der Helix LT keine echte konkurrenz. Gegenüber dem Helix klingt der Headrush nicht ganz so gut, ist aber gute 300 Euro günstiger und ohne Handbuch bedienbar.


Alternativen bei Best-of-Breed

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http://blog.krusenstiern.de/head-rush/feed 1 853
Kemper Profiling Amp (KPA) http://blog.krusenstiern.de/kemper-profiling-amp-kpa http://blog.krusenstiern.de/kemper-profiling-amp-kpa#comments Mon, 16 Oct 2017 21:44:27 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=826 Mehr Lesen]]> Der Kemper ist angetreten das bisherige Amp-Modeling durch einen anderen Ansatz zu verbessern. Das ist ihm nach meiner Meinung gelungen.

Durch das Profiling, also eigentlich dem physikalisch-akustischen Vermessen eines Amps samt Cabinet und Mikrofonierung ist es im direkten A/B Vergleich schwer bis unmöglich zu erkennen, welcher Sound vom Original und welcher vom Kemper kommt.

Übrigends, Christoph Kemper hat in Recklinghausen das Profiling und zuvor das Access Virus TI Keyboard entwickelt.

Hervorragende Profile können gekauft oder geteilt, und dann runtergeladen werden. Sprich für den Preis von 1 bis 2 neuen guten Amps hat man ein Arsenal von zig Amps.

Trotz seiner Spezialisierung auf Amps und Cabinets, stehen einem ausreichend und gut klingende Effekte zu Verfügung. Mit dem passenden Pedalboard Profiler-Remote sogar ein guter Looper.

Herausforderung & Workflow

  1. Profile
    1. Finden und meist kaufen.
    2. Gegebenenfalls auch sein Rig Profilen.
  2. Test
    1. Erst alleine ausprobieren
    2. Aber am Ende unbedingt im Bandgefüge zu überprüfen und dann meist per EQ nachbessern.
  3. Set-List erstellen.
  4. Spielen.

Natürlich das Profiling selbst ausprobieren. Aber ohne eine Menge Know-How was Mikrofonierung usw. angeht werden die selbst erstellten Profile kaum dieselbe Qualität erreichen, wie im Studio aufgenommene. Als kleiner Test bietet es sich an, ein gutes Plexi Profile anzuspielen. Wenn das bei leichtem Spiel fasst Clean, und bei härterem Spiel verzerrt klingt, dann ist am dicht am Original, und hat ein gutes, dynamisches Profile.

Der größte Vorteil des Kemper, also das Profiling, ist gleichzeitig auch sein größter Nachteil. Die Sounds sind super, aber auch nur begrenzt variable.

Pro

  • Meiner Meinung nach am dichtesten am Sound der Orginal-Amps dran. (Profiling statt Modelling).
  • Gute Profile sind an Bord, können aber auch nachgekauft und/oder in der Cloud geteilt werden.
  • Die Effekte sind gut und vollständig, es fehlt eigentlich nur noch ein Octaver.
  • Wenn ein Kemper vor Ort ist, reicht ein USB Stick zum Touren. Live und im Studio (Re-Amping) verwendbar.
  • Regelmäßige Firmware-Updates liefern echte Verbesserungen und fehlende Effekte nach.

Con

  • Zusammen mit dem passenden Pedalboard, dem Profiler-Remote nicht ganz billig.
  • Manche Effekte fehlen, sprich es braucht dann doch zusätzliche Bodentreter.
  • Die geprofilten Amp-Sounds selber sind dann nicht mehr wirklich änderbar.
  • Es ist nicht leicht und kostet einiges an Zeit in der Flut der inzwischen verfügbaren Profile, genannt Rigs, die wirklich guten und passenden zu finden.

Für Leute welche

  • mehr als einen Amp brauchen, aber nur „einen“ herumschleppen wollen.
  • ein Amp für ihr Studio brauchen.

Tips

 

    • Eine gute und preisgünstige Alternative für das original Pedal-Board ist das FCB1010 von Behringer (~ 150 Euro) mitsamt dem sogenannten Uno4Kemper Chip (~ 25 Euro).
    • Noch nicht lieferbar, aber wer zusätzlich den aktuellen Status seines Kemper per iPad oder eigentlich sonst einem Gerät mit Webbrowser sehen und sogar bedienen will, der kauft sich eine TinyBox4Kemper. Darüberhinaus und meines Wissens so bisher noch nie da gewesen: Dies ist der erste Midi-Prozessor „in a Box“; der wirklich skript fähig ist. Das ist nihct nur was für Geeks, Review folgt. Alternative dazu ist eventuell Midi Designer Pro 2, eine iPad Software samt dieser Konfiguration.
    • Die Rigs eurer Set-List vorher im Performance Mode abspeichern. (Siehe Manual 5.1 Seite 190.)

    • Manche Veranstalter haben einen Kemper samt Profiler-Remote vor Ort. Dann reicht zum Touren eine Gitarre und ein USB-Stick.
    • Video Tutorials von Kemper

Profiles u.a.:

Preise 2017

  • Kemper Profiler ab 1700 Euro und 2100 Euro für die Version mit hervorragender Endstufe.
  • Rack Versionen kosten etwa gleich viel.
  • Profiler Remote ~ 450 Euro.

Links


Alternativen bei Best-of-Breed

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Gitarren Effekt-Kette http://blog.krusenstiern.de/gitarren-effekt-kette http://blog.krusenstiern.de/gitarren-effekt-kette#comments Mon, 16 Oct 2017 21:40:25 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=823 Mehr Lesen]]> Hier ein Beispiel, den es gibt kein Richtig oder Falsch, aber die meisten finden „ihren“ Ton bei einer Kombination in dieser Reihenfolge. Wobei weniger oft mehr ist.

  1. Guitar
    1. Pickup Selector
    2. Volume
    3. Tone
    4. Vibrato
  2. Tuner
  3. Pre-Modulation: (Dynamic) Boost- or Pass-Filter & Octaver
    1. Wah / Phaser / Whammy
    2. Octaver
  4. Distortion
    1. Compressor / Limiter
    2. Pre-EQ / Boost
    3. Distortion / Overdrive / Fuzz
    4. Pre-Amp
    5. Post-EQ
  5. Post-Modulation (adding / changing Frequencies)
    1. Pitch-Shift / Harmonizer
    2. Vocoder
  6. Volume
    1. Tremolo
    2. Volume
    3. Noise Gate
  7. Time and Space
    1. Auto-Panning
    2. Flanger / Chorus
    3. Reverb
    4. Delay
    5. Echo
  8. Looping
  9. Amplifing
    1. Amp / PA
    2. Cabinet / Monitor (FRFR)

  • Hier ein Artikel zu True-Bypass und Buffered Pedals.
  • Hochwertige Multi-Effekt Geräte und Modeller bei Best-of-Breed.
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http://blog.krusenstiern.de/gitarren-effekt-kette/feed 2 823
BIAS AMP http://blog.krusenstiern.de/bias-amp http://blog.krusenstiern.de/bias-amp#comments Mon, 16 Oct 2017 21:30:20 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=829 Mehr Lesen]]>

Einen völlig anderen Weg geht Positive Grid mit seinem Bias Amp. Genauso Verstärker zentriert wie Kemper, erlaubt der Bias Amp jedoch das Modellieren fast jeder „Schraube“ eines Amps. Also nicht nur Art und Anzahl der Röhren, sondern auch des Netzgeräts usw. usf.

Entstanden ist diese wirklich gute Software zunächst für Windows und Mac Rechner. Die Idee das in einen Verstärker zu gießen und gut bedienbar zu machen macht das alles auch für diejenigen Live nutzbar, welche Software Lösungen bei Ihren Live Gigs nicht trauen.
– So wie ich. –

Zugriff auf die „inneren Werte“ des Bias Amp erlaubt die beigelegte, gut gemachte und intuitiv bedienbare Software Bias Amp Professional. Diese kostet einzeln etwa 150 Euro und kann Stand-Alone oder als Plugin für ein DAW verwendet werden. Wer Lust hat, kann sich hier gut klingende Amps zusammenbasteln welche es noch gar nicht gibt. Mit der Funktion Amp Match, gelingt es eigene Rigs „in den Amp“ zu bringen. Intern werden dann wohl die Parameter des Modeller angepasst, vor allem der Frequenzgang des Ausgangssignals.

Die Hardware Knöpfe am Brotkasten sind dann vor allem für den Live Betrieb gewohnt und nützlich.

Und auch im Bias Amp Universum gibt es eine ToneCloud. Die bekannt guten Effekte von Positive Grid sind leider nicht Teil des Bias Amp.

Herausforderung & Workflow

  1. Tones und Presets
    1. Finden und meist kaufen.
    2. Oder eigene Parameter Orgien durch die wirklich tiefen detaillierten Möglichkeiten um einen eigenen Amp zu kreieren. Die Oberfläche ist zwar wirklich gut gemacht.
    3. Gegebenenfalls auch sein Rig per Amp Match „profilen“.
  2. Test
    1. Erst alleine ausprobieren
    2. Aber am Ende unbedingt im Bandgefüge zu überprüfen und dann meist per EQ nachbessern.
  3. Set-List erstellen.
  4. Spielen.

Der größte Vorteil des Bias Amp sind seine unglaublich feinen Einstellungsmöglichkeiten, vor allem was die Amp Simulation angeht. Dies ist aber auch gleichzeitig sein größter Nachteil. Manche fühlen sich sicher überfordert, oder verbringen viele viele Stunden damit.

Pro

  • Tiefste Parameter Einstellungsmöglichkeiten für Amps und Cabs
  • Für Studio (DAW Plugin & Re-Amping) und Live ebenso geeignet
  • Funktioniert „out of the Box“ mit 25 Amp Models auch ohne Software
  • Die Software Bias Amp Professional liegt bei

Con

  • Unglaubliche Vielfalt, die muss erst mal verstanden und beherrscht werden
  • Leider fehlen Effekte ganz, obwohl Positive Grid bekannt ist für ihre guten Effekte

Für Leute welche

Tips & Tricks

  • Sowohl weitere Amp Models als auch Firmware Upgrades sind über die beiliegende Software Bias Amp Professional leicht erhältlich.
  • Die Versionen für iPhone und iPad kosten zwar etwa 20 Euro extra, lohnen sich aber allein schon wegen Ihrer BlueTooth Verbindung zum Bias Amp.

Preise 2017

  • Bias Amp Processor ab 1000 Euro und 1350 Euro für die Version mit hervorragender Endstufe.
  • Rack Versionen kosten dann 50 bis 100 Euro mehr.
  • Passendes BT2 & BT4 Bluetooth Midi Pedal ~ BT2: 85 Euro, BT4 ~ 150 Euro.

Links


Alternativen bei Best-of-Breed

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http://blog.krusenstiern.de/bias-amp/feed 1 829
Modeller & Effekte für Gitarren 2017 http://blog.krusenstiern.de/modeller-effekte-fuer-gitarren http://blog.krusenstiern.de/modeller-effekte-fuer-gitarren#comments Wed, 27 Sep 2017 18:48:56 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=656 Mehr Lesen]]>

Unglaubliche Zeiten für Gitarristen sind angebrochen. Die digitalen Effekte und Verstärker sind in Ihrer Qualität inzwischen Ihren analogen Pendants zum Teil ebenbürtig, erlauben aber zusätzliche Möglichkeiten, die bisher undenkbar waren.

Einbildung oder nicht, ich habe (leider) immer noch den Eindruck das mein Gitarren-Spiel nicht 100% „durch kommt“. Ähnlich geht es Vielen, welche also weiter ihr Pedalboard hegen und pflegen, und über ein oder zwei „richtige“ Röhrenamps spielen.

Trotzdem muss ich sagen, manche digitalen Multi-Effektgeräte und Verstärker haben inzwischen, was Ihre Qualität und ihren Sound angeht, eine eigene Berechtigung. Der Markt entsprechender Multieffekt-Geräte und Verstärker ist immens. Hier meine Best-Of-Breed Liste.

Hintergrund

Gitarren Effekt-Kette

Um zu verstehen was folgende Geräte alles „können“ muss man sich die Effektkette für E-Gitarren anschauen. Hier ein Beispiel, den es gibt kein Richtig oder Falsch, aber die meisten finden „ihren“ Ton bei einer Kombination in dieser Reihenfolge. Wobei weniger oft mehr ist.

Die Digitale Seite

Aber ein guter alter analoger Les Paul -> Fuzz -> Plexi Setup klingt immer noch verdammt gut, warum also der ganze Aufwand? Weil viele Gitarristen auf der Suche nach „ihrem“ Ton sind und es durch die digitale Technik aktueller Multieffekt-Geräten und Verstärkern möglich ist, ein ganzes Arsenal an Effektgeräten und Verstärkern für endliches Geld im Zugriff zu haben. Ganz nebenbei muss man auch weniger Equipment schleppen, aufbauen usw., und hat trotzdem den „eigenen“ Ton dabei.

Zusammenfassend und vorab: Alle folgende Geräte sind in der Lage das bisherige Arsenal an Pedalboards und Amps teilweise oder sogar komplett zu ersetzen. Und wenn man doch mal über einen alten Amp wie meinem VOX AC 30 spielt, stellt man die Amp/Cabinet Simulation eben ab. Das geht auch bei allen.

Impulse Response (IR)

Impulse Response ist in aller Munde, aber um das zu verstehen muss man ein bisschen tiefer in die Akustik/Physik einsteigen. Grob gesagt wird eine Art digitaler Fingerabdruck eines Akustischen Geräts (egal ob analog oder digital) aufgenommen, welches es dann erlaubt dessen spezifischen Klang in hoher Qualität digital zu reproduzieren. Es wird meist für Speaker Simulationen verwendet. Meiner Meinung nach ist das auch das Verfahren auf dem das Kemper Profiling beruht.

Genauer gesagt: Ein ideales PA System zeichnet sich dadurch aus, das es über das gesamte Frequenzspektrum (Full Range) das Eingangssignal unverfälscht (Flat Response) wiedergibt. Der spezifische Klang eines Gitarrenverstärkers samt seiner Box kommt aber daher, das er genau das nicht macht. Die Abweichungen sind komplex, sprich das Ergebnis ist nicht jeweils einfach von Amplitude, Frequenz und/oder Phase abhängig, sondern bei höherer Amplitude ändert sich die Frequenzantwort u.s.w.

Mit dieser Methode können aber auch Hall-Akustiken von Kirchen und ganze Rigs (siehe Kemper) vermessen und dann digital reproduziert werden. Deshalb gibt es beim Kemper auch unterschiedliche Rigs je nachdem ob diese mit oder ohner Reverb aufgenommen wurden u.s.w.

FRFR Monitore

Dabei aber nicht vergessen das Amp-Simulationen eigentlich eine PA, oder zuhause und auf der Bühne als Monitor eine FRFR Box brauchen. Dazu, zu Wet-Dry-Wet Setups und zu sinnvollen Midi-Prozessoren an anderer Stelle mal mehr.

Die Analoge Seite

Der Vollständigkeit halber: Auch die Analogen Röhren Verfechter bekommen adäquates Futter. Zum Beispiel der Hughes & Kettner Tri-Amp-Mark III. Verschiedene echte Röhren Vorverstärker in einen Amp im Zugriff. Oder die Entwicklung des NuTubes, eine „echte“ Röhre basierend auf bekannter VFD Technik.  Man darf also gespannt bleiben…

Links


Kemper Profiling Amp (KPA)

Der Kemper ist angetreten das bisherige Amp-Modeling durch einen anderen Ansatz, dem Profiling, zu verbessern. Das ist ihm nach meiner Meinung gelungen.

Siehe auch diese Ausführliche Beschreibung.

Für Leute welche

  • mehr als einen Amp brauchen, aber nur „einen“ herumschleppen wollen.
  • ein Amp für ihr Studio brauchen.

Preise 2017

  • Kemper Profiler ab 1700 Euro und 2100 Euro für die Version mit hervorragender Endstufe.

BIAS AMP

Einen völlig anderen Weg geht Positive Grid mit seinem Bias Amp. Genauso Verstärker zentriert wie Kemper, erlaubt der Bias Amp jedoch das Modellieren fast jeder „Schraube“ eines Amps. Also nicht nur Art und Anzahl der Röhren, sondern auch des Netzgeräts usw. usf.

Siehe auch diese Ausführliche Beschreibung.

Für Leute welche

Preise 2017

  • Bias Amp Processor ab 1000 Euro und 1350 Euro für die Version mit hervorragender Endstufe.

Head Rush

Der Head Rush ist das zur Zeit am besten und intuitiv bedienbare Gitarren & Bass Multieffektgerät. Die Bedienung über die Touchscreen entspricht einer aktuellen iPad App.

Für Leute welche

  • Live zum Beispiel die Delay-Zeit oder Depth anpassen wollen (Hands-Free Mode).
  • keine Lust auf komplizierte verschachtelte Bedienung haben.

Siehe auch diese Ausführliche Beschreibung.


Helix

Pro

  • Viele Routing Möglichkeiten

Con

  • Nach wie vor etwas umständliche Bedienung

Für Leute welche

  • Live zum Beispiel die Delay-Zeit oder Depth anpassen wollen (Pedal-Edit Mode). Link

Axe-Fx II XL

Pro

  • Tiefste Parameter Einstellungsmöglichkeiten für Effekte
  • Meisten Routing Optionen

Con

  • Live über eine Midi Pedalboard spielen ist nicht jedermanns Sache, sprich eher fürs Studio
  • Lange Einarbeitungszeit in die Vielzahl der Optionen.

Für Leute welche

  • Im Studio aufnehmen
  • Spass und Freude daran haben mit jedem Parameter ihrer Effekte und Amp und Cab Simulationen zu experimentieren. Link

 


Danke an Andertons für die collen Videos und an Session Music fürs ausprobieren lassen.

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http://blog.krusenstiern.de/modeller-effekte-fuer-gitarren/feed 4 656
Posteo.de http://blog.krusenstiern.de/posteo-de http://blog.krusenstiern.de/posteo-de#comments Tue, 05 Apr 2016 17:29:25 +0000 http://blog.krusenstiern.de/?p=509 Mehr Lesen]]> Mund & Bauch

NSA, Edward Snowden und die „Panama Papers“ sind in aller Munde. Das Vertrauen zu Behörden ist eine fragwürdige Angelegenheit geworden, und alle Vorurteile „gegen“ die sogenannten „1%“ scheinen berichtigt. Es stellt sich spätestens jetzt ein ungutes Bauchgefühl ein, unter anderem auch zu digitaler Kommunikation via E-Mail usw.

Wir legen alle eine digitale Spur, ob wir wollen oder nicht. Eine Möglichkeit um meinen digitalen Fußabdruck zu minimieren wäre totale Medien Abstinenz. Ein Anderer ist, konsequent nur und ausschließlich sichere Systeme zu nutzen. Die Frage ist, gibt es sowas überhaupt?

E-Mail Bedrohungen

Es gibt viele Bedrohungen für unsere Mail-Kommunikation, nahe liegend sind folgende Fünf:

  1. Account gehackt.
  2. SPAM & Werbung.
  3. Verkehrs-Daten: „Wer kommuniziert wann mit wem?“
  4. Inhalts-Daten: „Was wird kommuniziert?“
  5. Persönliche Daten: Adresse, Alter , usw.

Zusätzlich kommt es natürlich darauf an, bei welcher „Firma“ die eigene Mail Adresse „lebt“.

Mail-Firmen

Falls man nicht seinen eigenen Mail Server betreibt, muss man einen Provider nutzen. Diese fallen im Wesentlichen in drei Gruppen:

  1. Umsonst, Finanzierung durch Werbung. Sogenannte FreeMail Angebote. Beispiele sind web.de, gmx.de, aol.com usw. (Denkbar wäre auch der Verkauf der Benutzerdaten, mir ist aber kein Fall bekannt.)
  2. Kommerziell, welche sich über monatliche Gebühren finanzieren, und daher nicht abhängig von Werbekunden sind, wie z.B. 1&1, GMX Pro Mail oder WEB.de Club Mail usw.
  3. Die „Guten“, welche per Design ihre Nutzer schützen wollen, wie zum Beispiel posteo.de oder mailbox.org.
    [Es gibt sicher auch „Gute“ im Ausland. Und je nach dortiger Gesetzeslage scheinen dort die Daten noch sicherer. Nur ob diese auch resistent gegen den NSA sind, wäre zu prüfen.]

Was tun?

1. Damit mein Account nicht gehackt wird

  • Starke Passwörter für den Mail Account benutzen.
  • Alle paar Jahre das Passwort ändern.
  • Nicht das selbe Passwort woanders verwenden.
  • Wie das gehen kann, steht hier.

2. Gegen SPAM

Um sich gegen SPAM zu rüsten:

  • Sich eine ordentliche Mail Adresse leisten, kein FreeMail, wie z.B. von gmx.de oder web.de usw. sondern wenigstens einen „kommerziellen“ Mail Account (s.o.).
  • Mindestens ZWEI Mail Adressen, eine für private / wichtige geschäftliche Korrespondenz, eine für Hotel Buchungen, Newsletter usw. (Die zweite alle paar Jahre erneuern.)
  • Hoffen, daß sich die Mail Partner an obige Regeln halten, und ihr Account nicht gehackt wird.
    • Den auch so geraten eure Adressen oft in Spammer Hand.

3. Gegen Verkehrs-Daten Missbrauch

  • Da hilft im Moment eigentlich nur posteo.de. (Den mailbox.org hat grade Probleme.)
  • Den diese sind per Design so, das an keiner Stelle nicht notwendige Daten erhoben oder verknüpft werden.
  • Posteo hat sogar extra ein System entwickelt, um die Bezahl-Daten völlig von den Mail-Daten zu trennen. (Das ist technisch möglich, siehe auch BitCoin usw.)
  • Das heißt mir ist im Moment kein andere Provider bekannt, der nicht mal meinen Namen wissen will, und der sich konsequent weigert unnötige Daten zu erfassen. Es ist sogar möglich anonym zu zahlen.
  • Zusätzlich zeigt der Jahresbericht von Posteo ob und wann Daten an Behörden weitergegeben wurden.
    • Kein anderen Provider macht das.
    • Formal inkorrekte Anfragen werden abgewiesen.

4. Gegen Inhalts-Daten Missbrauch

  • Verschlüsselung:
    • Im Prinzip ist PGP angetreten um den Inhalt all unserer E-Mails zu verschlüsseln. In der Praxis ist es aber schwer zu benutzen. Daher eine mögliche, aber leider keine sehr gute Wahl.
    • Ähnliches gilt auch für S/MIME.
    • Beide (PGP & S/MIME) machen aber in einem sicheren Ende-zu-Ende Rahmen wieder Sinn, den z.B. posteo.de bietet.
  • Sichere Umgebung und sogenannte Perfect Forward Secrecy:
    • Zukünftige Systeme, welche sich auch gleich um die Verkehrs-Daten kümmern, stecken noch in den Kinderschuhen. Interessant ist hier vor allem das SecuShare Projekt.
    • Übrigens, posteo.de setzt wo möglich auch Perfect Forward Secrecy ein.
  • Wer dieses Thema ernst nimmt, kommt im Moment also nicht um posteo.de herum.
    • Muss aber auch da unbedingt und selbst ein Mindestmaß an Konfiguration vornehmen, um sicherzustellen das die Mail Kommunikation auch mit nicht posteo.de Usern verschlüsselt stattfinden kann.
    • Und dann vor Allem die eigenen Kommunikations Partner dazu bringen verschlüsselt zu kommunizieren, und sichere Provider zu nutzen.

5. Gegen Missbrauch meiner persönlichen Daten

  • Jetzt wird es spätestens für alle anderen Mail Provider eng. Nur posteo.de und mailbox.org bauen ihr System technisch extra so, das persönliche Daten nicht mit den Mail Daten verknüpft werden können.
  • mailbox.org hat momentan leider technische Probleme. Also auch hier nur ein Provider der übrigleibt.

Fazit

Auch wenn ich ungern Werbung für nur eine Firma mache, aber so wie meine Informationslage heute (April 2016) aussieht, und wenn man etwas gegen die alle obigen Bedrohungen unternehmen will, bleibt einem im Moment als pragmatische Lösung eigentlich nur posteo.de.

Wichtig ist aber trotzdem, dann innerhalb von Posteo einige Konfigurationen vorzunehmen, und auch die Kommunikationspartner zu überzeugen sichere Mail zu verwenden.


Konkretes Umsetzen

  1. Mail Account bei posteo.de bestellen, das geht sogar anonym und kostet 1 Euro pro Account pro Monat (Stand: April 2016).
  2. Am besten den Web Mailer von posteo.de verwenden
    • oder alternativ Thunderbird als Mail Client installieren & verwenden und nach dieser Anleitung die Kommunikation zwischen Thunderbird und posteo.de absichern.
  3. Schlüssel erzeugen & Veröffentlichen & benutzen
    1. S/MIME Schlüsselpaar erzeugen um mit Usern verschlüsselt zu kommunizieren, welche diesen Standard umsetzen.
    2. PGP in posteo.de einrichten, da es einige User gibt, welche PGP verwenden.
    3. Meine öffentlichen S/MIME und PGP Schlüssel veröffentlichen.
    4. Automatisch öffentliche Schlüssel der Kommunikations Partner finden: Mailvelope-API aktivieren.
  4. Alle wichtigen Kommunikations Partner überzeugen:
    • Verschlüsselung zu verwenden,
    • oder noch besser gleich eine sichere Umgebung wie posteo.de.

Optional

 

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