Helix

Helix

Der Helix ist aus dem Hause Line 6. Die sind bekannt durch ihren Ipod, und waren damit lange Zeit Marktführer. Line 6 und eigentlich fast alle anderen einschlägigen Hersteller haben danach lange erfolgreich im Billig-Markt-Segment Umsätze gemacht. Inzwischen hat sich aber rumgesprochen, das es ein bisschen mehr braucht um seine eigenen, guten „Tone“ zu finden. Der Markt für hochwertige ist wieder lebendig. Kemper & Co sprechen Bände. Siehe auch diese Ubersicht.

Mangels Touchscreen und unnötig kleiner Icons ist die Bedienung zum Teil sperriger als sie sein müsste, es ist also noch Luft nach oben für ein Nachfolgemodell. Nach kurzer Eingewöhnung geht es aber flüssig.

Die Qualität und Vielfältigkeit der Effekte ist wirklich gut.

Was besonders gefällt ist nicht nur der sogenannte XXX Mode, welcher es erlaubt beim Live Spiel mit den Füssen z.B. die Halldauer anzupassen u.s.w., sonder auch die vielfältigen Routing Möglichkeiten welche durch die vollständige Art und Anzahl der Ein-/Ausgänge erreicht wird. Es ist ein leichtes ein Wet-Dry-Wet ohne zusätzliche externe Geräte zu realisieren.

Wie bei allen Amp & Cab Modellern am besten über PA, Monitore oder FRFR Boxen spielen. Spielt man über seinen alten Vintage Amp, wie ich manchmal über einen Vox AC30, dann stellt man eben die Amp & Cabinet (IR Files sind möglich) eben ab (XXX LINK XXX).

Was Fehlt

Profile?

Looper?

Herausforderung & Workflow

  1. Profile
    1. Finden und meist kaufen.
    2. Gegebenenfalls auch sein Rig Profilen.
  2. Test
    1. Erst alleine ausprobieren
    2. Aber am Ende unbedingt im Bandgefüge zu überprüfen und dann meist per EQ nachbessern.
  3. Set-List erstellen.
  4. Spielen.

Der größte Vorteil des Kemper, also das Profiling, ist gleichzeitig auch sein größter Nachteil. Die Sounds sind super, aber auch nur begrenzt variable.

Pro

  • Viele Routing Möglichkeiten
  • Gute Profile sind an Bord, können aber auch nachgekauft und/oder in der Cloud geteilt werden.
  • Die Effekte sind gut und vollständig, es fehlt eigentlich nur noch ein Octaver.
  • Regelmäßige Firmware-Updates liefern echte Verbesserungen und fehlende Effekte nach.
  • Manche Effekte fehlen, sprich es braucht dann doch zusätzliche Bodentreter.

Con

  • Nach wie vor etwas umständliche Bedienung

Für Leute welche

  • Live zum Beispiel die Delay-Zeit oder Depth anpassen wollen (Pedal-Edit Mode). Link
    • Die Rigs eurer Set-List vorher im Performance Mode abspeichern. (Siehe Manual 5.1 Seite 190.)

 

Profiles u.a.:

Preise 2017

  • Kemper Profiler ab 1700 Euro und 2100 Euro für die Version mit hervorragender Endstufe.
  • Rack Versionen kosten etwa gleich viel.
  • Profiler Remote ~ 450 Euro.

Links


Alternativen bei Best-of-Breed

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